JETZT STATTFINDENDE VORSTELLUNG

BESCHREIBUNG
Éric-Emmanuel Schmitts Stück ist kein gemütliches Sofa-Drama, vielmehr ist es ein forensischer Blick darauf, was passiert, wenn die Vertrautheit zur Falle wird: Das Schlafzimmer wird zum
BESCHREIBUNG
Éric-Emmanuel Schmitts Stück ist kein gemütliches Sofa-Drama, vielmehr ist es ein forensischer Blick darauf, was passiert, wenn die Vertrautheit zur Falle wird: Das Schlafzimmer wird zum Gerichtssaal, Erinnerungen werden zu Beweismitteln, Worte zu Strategien. Es zeigt sich ein Paar im präzisen Schlagabtausch – zwei Menschen, die sich so gut kennen, dass sie genau wissen, wo es wehtut.
Die Dressur der Liebe – Fünfzehn Jahre, das sind 5.475 Tage voller geteilter Kaffeetassen, schweigender Frühstücke und der schleichenden Gewissheit, den anderen in- und auswendig zu kennen. Oder ist das die eigentliche Lüge?
Gilles kehrt nach einem Unfall mit einer Amnesie nach Hause zurück – eine weiße Leinwand, auf die Lisa nun ihre Version ihrer gemeinsamen Geschichte malt.
Ist es Rettung oder Manipulation? – In einer Welt, die heute mehr denn je nach „Authentizität“ schreit, stellt uns dieses Stück über Macht und Erinnerung eine unangenehme Frage: Wie viel Fiktion braucht eine Ehe, um nicht an der nackten Realität zu zerbrechen? Wir optimieren unsere Körper, unsere Karrieren und unsere Social Media-Profile – warum nicht auch die Erinnerungen des Partners, wenn die echte Vergangenheit zu schmerzhaft oder schlicht zu langweilig geworden ist?
Das Schlafzimmer als Gerichtssaal – Lisa und Gilles führen keinen Dialog, sie führen ein Verhör. Wer kann Besitzanspruch auf die Wahrheit erheben? Wer hat die Macht über die Geschichte? Wer entscheidet, ob diese Ehe glücklich war? Schmitt zeigt uns das Paar als zwei Boxer, die sich so gut kennen, dass sie genau wissen, wo es besonders wehtut. Es ist ein Spiel mit verdeckten Karten, bei dem die Liebe oft nur das Alibi für den nächsten Schlagabtausch ist.
Während diese beiden Menschen versuchen ihre Trümmer neu zusammenzusetzen, fragen Sie sich vielleicht: Lieben wir den anderen wirklich so, wie er ist, oder nur die Geschichte, die wir über ihn erzählen? Würde ich die Chance nutzen die Festplatte unserer Beziehung zu löschen, um noch einmal ganz neu zu lügen? Nehmen Sie sich bei diesem mörderisch guten Abend vor den Antworten in Acht –, sie könnten wahr sein.
Darsteller*innen: Katja Nessizius, Reginald Bittner
Regie & Dramaturgie: Estera Stenzel
Mit freundlicher Unterstützung des THEATER KONFRONTATION
Bilder: © Wolfgang Suchy
NÄCHSTE VORSTELLUNG

BESCHREIBUNG
Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
BESCHREIBUNG
Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
Der Londoner Off-West End-Erfolg, der gerade in Australien zu sehen ist und zuvor in London und beim renommierten Edinburgh Fringe Festival begeisterte, kommt im Wiener Pride Month Juni als fulminantes Gastspiel in Originalbesetzung zur Erstaufführung in Kontinentaleuropa! Der Autor und Darsteller Michael Trauffer wird höchstpersönlich auf der Bühne stehen und sein Stück im Original in englischer Sprache präsentieren.
In «The Pink List» geht es um einen homosexuellen Mann, der im Jahr 1957 in Deutschland vor Gericht steht, angeklagt nach dem sogenannten „Homosexuellen-Paragraphen“ § 175, den die Nationalsozialisten verschärften und der auch lange nach Kriegsende weiterhin in seiner nationalsozialistischen Fassung angewandt wurde. Für die Justiz ist Karl, so sein Name, kein Unbekannter –, sein Name steht seit Jahrzehnten in den Akten, auf einer Liste, die nie verschwand: der sogenannten Rosa Liste.
Von und mit: Michael Trauffer
Publikumsgespräch mit dem Autor im Anschluss an die Vorstellung am Sa., 20.06., Moderation: Thomas Neuwerth


Bilder: © Thobi Artist Management; Nicky Tsz Tung Li
WEITERE VORSTELLUNGEN
AKTUELL / DEMNÄCHST

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Éric-Emmanuel Schmitts Stück ist kein gemütliches Sofa-Drama, vielmehr ist es ein forensischer Blick darauf, was passiert, wenn die Vertrautheit zur Falle wird: Das Schlafzimmer wird zum
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Éric-Emmanuel Schmitts Stück ist kein gemütliches Sofa-Drama, vielmehr ist es ein forensischer Blick darauf, was passiert, wenn die Vertrautheit zur Falle wird: Das Schlafzimmer wird zum Gerichtssaal, Erinnerungen werden zu Beweismitteln, Worte zu Strategien. Es zeigt sich ein Paar im präzisen Schlagabtausch – zwei Menschen, die sich so gut kennen, dass sie genau wissen, wo es wehtut.
Die Dressur der Liebe – Fünfzehn Jahre, das sind 5.475 Tage voller geteilter Kaffeetassen, schweigender Frühstücke und der schleichenden Gewissheit, den anderen in- und auswendig zu kennen. Oder ist das die eigentliche Lüge?
Gilles kehrt nach einem Unfall mit einer Amnesie nach Hause zurück – eine weiße Leinwand, auf die Lisa nun ihre Version ihrer gemeinsamen Geschichte malt.
Ist es Rettung oder Manipulation? – In einer Welt, die heute mehr denn je nach „Authentizität“ schreit, stellt uns dieses Stück über Macht und Erinnerung eine unangenehme Frage: Wie viel Fiktion braucht eine Ehe, um nicht an der nackten Realität zu zerbrechen? Wir optimieren unsere Körper, unsere Karrieren und unsere Social Media-Profile – warum nicht auch die Erinnerungen des Partners, wenn die echte Vergangenheit zu schmerzhaft oder schlicht zu langweilig geworden ist?
Das Schlafzimmer als Gerichtssaal – Lisa und Gilles führen keinen Dialog, sie führen ein Verhör. Wer kann Besitzanspruch auf die Wahrheit erheben? Wer hat die Macht über die Geschichte? Wer entscheidet, ob diese Ehe glücklich war? Schmitt zeigt uns das Paar als zwei Boxer, die sich so gut kennen, dass sie genau wissen, wo es besonders wehtut. Es ist ein Spiel mit verdeckten Karten, bei dem die Liebe oft nur das Alibi für den nächsten Schlagabtausch ist.
Während diese beiden Menschen versuchen ihre Trümmer neu zusammenzusetzen, fragen Sie sich vielleicht: Lieben wir den anderen wirklich so, wie er ist, oder nur die Geschichte, die wir über ihn erzählen? Würde ich die Chance nutzen die Festplatte unserer Beziehung zu löschen, um noch einmal ganz neu zu lügen? Nehmen Sie sich bei diesem mörderisch guten Abend vor den Antworten in Acht –, sie könnten wahr sein.
Darsteller*innen: Katja Nessizius, Reginald Bittner
Regie & Dramaturgie: Estera Stenzel
Mit freundlicher Unterstützung des THEATER KONFRONTATION
Bilder: © Wolfgang Suchy

BESCHREIBUNG
Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
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Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
Der Londoner Off-West End-Erfolg, der gerade in Australien zu sehen ist und zuvor in London und beim renommierten Edinburgh Fringe Festival begeisterte, kommt im Wiener Pride Month Juni als fulminantes Gastspiel in Originalbesetzung zur Erstaufführung in Kontinentaleuropa! Der Autor und Darsteller Michael Trauffer wird höchstpersönlich auf der Bühne stehen und sein Stück im Original in englischer Sprache präsentieren.
In «The Pink List» geht es um einen homosexuellen Mann, der im Jahr 1957 in Deutschland vor Gericht steht, angeklagt nach dem sogenannten „Homosexuellen-Paragraphen“ § 175, den die Nationalsozialisten verschärften und der auch lange nach Kriegsende weiterhin in seiner nationalsozialistischen Fassung angewandt wurde. Für die Justiz ist Karl, so sein Name, kein Unbekannter –, sein Name steht seit Jahrzehnten in den Akten, auf einer Liste, die nie verschwand: der sogenannten Rosa Liste.
Von und mit: Michael Trauffer
Publikumsgespräch mit dem Autor im Anschluss an die Vorstellung am Sa., 20.06., Moderation: Thomas Neuwerth


Bilder: © Thobi Artist Management; Nicky Tsz Tung Li
WEITERE VORSTELLUNGEN

BESCHREIBUNG
Mit: Stella Kranner & Setareh Eskandari Bist du bereit für deine absolute Popstar Era?Erlebe einen Workshop voller Musik und ganz viel
BESCHREIBUNG
Mit: Stella Kranner & Setareh Eskandari
Bist du bereit für deine absolute Popstar Era?
Erlebe einen Workshop voller Musik und ganz viel Swiftie-Energy! Gemeinsam tanzen, singen und performen wir zu den größten Hits.
SING, DANCE & ACT
In diesem Workshop tanzen, singen und performen wir gemeinsam zu den größten Hits, lernen coole Choreos und schlüpfen in verschiedene Rollen für eine spannende Szene!
Egal ob du schon seit Jahren jeden Song auswendig mitsingst oder einfach Lust hast zu tanzen, hier kannst du eine Menge Spaß haben und auf einer echten Bühne stehen.
inkl. Mini-Abschluss-Show für Eltern
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bild: © S. Eskandari, St. Kranner
companyfour – das Bürger*innen-Ensemble der FREIEN BÜHNE WIEN – das THEATER auf der WIEDEN