
Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
Ein Solo-Musical mit LGBTQ+-Bezug getragen von Liedern, die zwischen Zorn, Verlust und Hoffnung stehen – keine Heldengeschichte, sondern das Zeugnis eines Lebens, das trotz allem weitergeht.
Der Londoner Off-West End-Erfolg, der gerade in Australien zu sehen ist und zuvor in London und beim renommierten Edinburgh Fringe Festival begeisterte, kommt im Wiener Pride Month Juni als fulminantes Gastspiel in Originalbesetzung zur Erstaufführung in Kontinentaleuropa! Der Autor und Darsteller Michael Trauffer wird höchstpersönlich auf der Bühne stehen und sein Stück im Original in englischer Sprache präsentieren.
In «The Pink List» geht es um einen homosexuellen Mann, der im Jahr 1957 in Deutschland vor Gericht steht, angeklagt nach dem sogenannten „Homosexuellen-Paragraphen“ § 175, den die Nationalsozialisten verschärften und der auch lange nach Kriegsende weiterhin in seiner nationalsozialistischen Fassung angewandt wurde. Für die Justiz ist Karl, so sein Name, kein Unbekannter –, sein Name steht seit Jahrzehnten in den Akten, auf einer Liste, die nie verschwand: der sogenannten Rosa Liste.
Von und mit: Michael Trauffer
Publikumsgespräch mit dem Autor im Anschluss an die Vorstellung am Sa., 20.06., Moderation: Thomas Neuwerth
Bilder: © Thobi Artist Management; Nicky Tsz Tung Li