HAMLET X=Y

BESCHREIBUNG
Der Autor spielt lustvoll mit Figuren und Motiven aus Shakespeares Klassiker über die Suche nach dem Sinn im Leben – und überträgt sie unmittelbar
BESCHREIBUNG
Der Autor spielt lustvoll mit Figuren und Motiven aus Shakespeares Klassiker über die Suche nach dem Sinn im Leben – und überträgt sie unmittelbar in die Zeit des vielleicht größten Umbruchs aller Gewissheiten: die Pubertät.
Ophelia ist neu in der Schule und sofort fällt ihr Hamlet auf: ein merkwürdig verschlossener Typ, der düsteren Gedanken nachhängt und zu gerne mit geschwollenen Formulierungen provoziert. Trotzdem ist sie fasziniert von ihm und seinen Überlegungen über das Gefühl des verloren Seins angesichts all der Möglichkeiten, die das Leben einem bietet, und dem zehrenden Zweifel an der eigenen Existenz. Die beiden verlieben sich ineinander, hüten es aber wie ein Geheimnis.
Doch völlig überraschend stirbt Hamlets Vater, und von einem Tag auf den anderen ist Hamlet verändert, finsterer, fatalistischer. Denn in ihm keimt ein fürchterlicher Verdacht: Was, wenn seine Mutter und sein Onkel mit dem Tod des Vaters zu tun haben, um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen?
Sein oder Nichtsein, aber auch Zusammensein oder nicht Zusammensein – das sind die Fragen, aus denen dieser Schleudergang durch Gefühls- und Gedankenwelten gemacht ist.
Kritikauszüge:
„Ein «Hamlet» als packendes Pubertätsdrama. […] Die zwei großartigen Schauspieler Julia Wozek als Ophelia und Nicolas Hoser als Hamlet fesseln vom ersten Augenblick an mit ihrer dramatischen Folge von inneren und äußeren Umbrüchen. Regisseur Karl Wozek spielt mit den jungen Menschen so feinfühlig wie mit den Figuren und Motiven aus Shakespeares gleichnamigem Klassiker. Begeisterter Applaus!“ (Kronen Zeitung, Eva Hammer)
„Achterbahn der Gefühle mit bewusst unterschiedlichen Energie-Levels, da die Draufgängerin, dort der Zweifler, gepaart mit Klassiker und sehr viel Spielfreude.“ (Kijuku)
Darsteller*innen: Julia Wozek und Nicolas Hoser
Regie: Karl Wozek
Das theater.wozek ist eine offenes Ensemble, das seit 1996 Theater- und Performance-Projekte realisiert. Schwerpunkte der Inszenierungen sind sozialkritische Themen, die Jugendkultur, das zeitgenössische Volkstheater und Uraufführungen aktueller Stücke. Die Produktionen zeichnen sich oft durch unkonventionelle Spielorte im öffentlichen Raum sowie durch intensive Auseinandersetzungen mit literarischen Klassikern und modernen Stoffen aus, darunter Adaptionen von Leonce und Lena, Antigone oder Jugend ohne Gott.
Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Publikumsdiskussion mit dem Regie- und Darsteller*innen-Team statt.